Transkriptions-Projekt: Husserls Annotationen in David Hume “Traktat über die menschliche Natur”

Husserl hat sein Exemplar von David Humes “Traktat über die menschliche Natur” (“Treatise on Human Nature”; deutsche Übersetzung von Theodor Lipps, 1895) mit zahlreichen Annotationen versehen.

In diesem blog sollen diese Annotationen nach und nach transkribiert werden. Zugleich soll ein System entwickelt werden, wie derartige Annotationen in der Zukunft digital am sinnvollsten zugänglich gemacht werden können. Grundlage dafür ist ein digitales Projekt (DigitalHusserl), das zur Zeit vom Husserl-Archiv Leuven in Zusammenarbeit mit Spezialisten an der KU Leuven durchgeführt wird.

Was hier in diesem blog präsentiert wird, ist “work in progress”. – Anregungen, Hilfe und Vorschläge sind sehr willkommen!

 

<S. 8, oben:>

Vgl. zur Unterscheidung der impr<essions> und id<eas> die Kritik Brent<ano>‘s in Vorlesungen über Phantasie II. Band.

Zu Hume’s Scheidung von Impressionen und Ideen vgl. Berk<eley> Ess<ay> sect. XXXXIII, p. 37 (eingeprägte Ideen und Ideen “im engeren Sinn oder<??> Abbilder)

<S. 8, Mitte:>

Vgl. 91:

„Hassen, Lieben, Denken, Fühlen alles nichts anderes als Perzipieren“

<S. 9 oben:> Impressionen sind konkret-anschauliche Vorstellungen, konkrete Phänomene, die für sich sein können. Vgl. 54 oben. Das Korrelat ist Sinn, immer bezogen auf konkrete Erlebnisse.

Die Zeit keine Impression.

[Gegenstand oder impr<ession> 55]

emotions, passions

Cf. 28, 50. Am Anfang des II. Bandes. Hume spricht so als ob unter die Ideen die Reflexion und schließlich Affekte und Gefühle fallen.<??>

<S. 9 unten:> 55 „Ideen repräsentieren immer die Impr<essionen> oder Gegenstände, von denen sie stammen.“

 

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